Endlich!

Nach längerer Arbeit habe ich unsere Fahrradtour zum Comer See in eine Google-Earth Tour umgewandelt – Umgewandelt, das heißt in diesem Fall Meter für Meter rekonstruiert und mit Bildern und Notizen gefüttert.

Dafür ist GoogleEarth ein wirklich tolles Tool.

Und dank der guten Abdeckung ist es mir ziemlich gut  gelungen den Weg nachzuvollziehen.

Wer also darüber nachdenkt einmal selbst die Alpen zu überqueren dem sei diese Tour ans Herz gelegt, schließlich weiß man hinterher immer mehr.

Für Suchende hier noch weiterführende Informationen:

Wir sind zu zweit gefahren, ein Cross-Rennrad, ein Treckingbike.
Das Gepäck wog etwa 12 kg pro Person, inklusive Zelt.
Zu beachten:

  • Am Besten eine Kreditkarte mitnehmen, die Abdeckung ist in fast ganz Europa besser als hier in Deutschland.
  • Ein Zelt ist unglaublich wichtig: Wir sind in den Bergen in schwere Gewitter geraten, ohne Zelt wären wir nie durchgekommen.
  • Kleidung: Auf jeden Fall genug Termokleidung und schwere regenfeste Klamotten. Dicke Socken mitnehmen.
  • Genug gelbe Säcke mitnehmen. Die eignen sich hervorragend zum Einpacken von Schlafsack, Isomatte etc. und wiegen fast nichts.
  • Genug Pausen machen: Den Splügenpass schafft man zwar mit durchschnittlicher Kondition, aber tagelang Bergauffahren ist kein Spass für die Gelenke: Das Ganze macht mehr Spass wenn man ab und zu Pause macht, die Gegend anguckt und ein kühles Radler trinkt. Lieber (so wie wir) einen Tag länger einplanen als nachher abbrechen zu müssen.
  • Für die Tour genügt eigentlich GoogleMaps als Kartenmaterial. Zumindest wir sind ziemlich gut damit klar gekommen. In der Schweiz sind die Routen vorbildlich ausgeschildert, in Italien gibts sowieso keine Fahrradwege.
  • Ich bin mit einem Crossrennrad gefahren, dh. bestückt mit 700 × 32 C Reifen(um einiges dicker als Rennreifen); Mit noch dünneren Reifen wäre ich allerdings nicht weit gekommen – Zu oft geht der Weg durch Kies und Geröll – Wenn es dann noch regnet rutscht man mehr als man fährt.
  • Zu guter letzt: Die Tröte. Zu Beginn noch als Gag gemeint, erwies sich diese Tröte als äusserst nützlich. Vor allem auf der Südseite (Italien) des Passes geht es durch extrem enge, unbeleuchtete Tunnels. Autos hupen beim reinfahren – und Fahrradfahrer am besten auch.

Die Tour gibts hier zum Komplettdownload(18.8MB)!

Ich hoffe das Material hilft weiter!